Andreas K., Waden-Beschwerden

Es begann damit, dass ich nach einem Langlaufkurs (Skating) aufgrund Überbelastung Schmerzen im linken Wadenköpfchen hatte. Daraufhin habe ich mit dem Laufen pausiert, jedoch wieder viel zu früh angefangen, da ich Laufumfänge für den Wien Halbmarathon erreichen wollte.

Dann fing, wie bereits ein Jahr zuvor, die linke Achillessehne an zu schmerzen und anzuschwellen (ich glaubte zumindest bis dahin, dass es die Achillessehne wäre). Bin dann nach einigen Reizstrombehandlungen und Lymphdrainagen jedoch weitergelaufen. Am Freitagmorgen (2 Tage vor dem Halbmarathon) bin ich dann locker (im 5,40er Schnitt ca. 8 Km durch Wien gelaufen). Danach setzten die Schmerzen im Bereich der Achillessehne wieder richtig heftig ein. Während des Anstehens (und das war lang) für die Startunterlagen spürte ich dann die Wade richtig gut. Als ich die Startunterlagen endlich hatte, bin ich noch locker über die Messe geschlendert und habe das Medical Center gesehen, worauf ich zu einem Therapeutenteam gekommen bin, in der Hoffnung auf ein wenig Linderung (ggf. Tapen).

Eine sehr sympathische und kompetente Therapeutin nahm sich meiner sofort an. Nach einer ersten Diagnose von ihr stellte sich heraus, dass mein Laufstil uneffektiv sei und die Schmerzen von der linken oberen Wade kommen und nicht von der Achillessehne. Nachdem sie mir die Möglichkeiten eröffnet hatte, mich entweder sofort zu behandeln oder nicht zu laufen, war ich von Ersterem überzeugt, zudem sie anhand von Schaubildern und Laufübungen mir dies recht plausibel erklärt hat.

Nach einer intensiven Triggerpunkt Behandlung, mit der Ankündigung eines Muskelkaters, bin ich dann in der Hoffnung gegangen (und nicht gelaufen, denn das konnte ich aufgrund des Muskelkaters nicht), vielleicht doch am Sonntag starten zu können. Und so kam es dann auch. Ich war am Start und die Schmerzen waren fast weg. Der Lauf hat riesig Spaß gemacht, und die Wade hat super gehalten.

Ich konnte den Halbmarathon mit meiner persönlichen Bestzeit von 1:29:18 finishen. Auch danach hatte ich nur die normalen Probleme, die wohl jeder Läufer kennt.

In diesem Sinne sage ich nochmals ein herzliches Dankeschön an diese Therapeutin und bei meinem nächsten Wienbesuch werde ich bestimmt einen Termin in ihrer Praxis buchen.